Die Stadt der Regenfresser. Jugendfantasy.
Thomas Thiemeyer, Loewe, September 2009


Regenfresser


»In etwa einem Kilometer Entfernung, rechts oberhalb einer größeren Ansammlung von Grasbauten, war ein Schimmern zu sehen. Es sah aus, als wäre die gesamte Felswand in Bewegung. Er kniff die Augen zusammen.

»Oh mein Gott!«, flüsterte er. Er kannte diese Kreaturen.

Riesige, steinfarbene Biester, mit Beinen so lang wie Bootsruder. Sie schwärmten aus einem Loch und drängten in Richtung der Stadt.«

Lange schien er vergessen - der Abenteuerroman aus der Zeit, als die Welt noch unentdeckte Länder kannte und Jules Vernes Helden sie erforschen durfte.

Doch Thomas Thiemeyer hat diese Romanform zu neuem Leben erweckt, mit „Reptilia“, „Magma“ und anderen Abenteuerromanen. Jetzt hat er auch eine Jugendbuchserie geschrieben, "Die Stadt der Regenfresser" ist das erste Buch davon. Über einen Mann namens Humboldt, der behauptet, ein unehelicher Sohn des berühmten Alexander Humboldt zu sein, über einen Berliner Taschendieb und über den Grafen Zeppelin und seine Luftschiffe.

Spannend wie Thiemeyers andere Abenteuerromane, mit ungewöhnlichem Hintergrund und einem vergessenen Volk. Ein wenig vermisse ich Figuren wie Egomo und die rasante Biologin aus "Reptilia", doch man kann nicht alles haben.

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