Morland. Jugendbuch.
Peter Schwindt, Ravensburger, Januar 2009

morland

Morland liegt hoch im Norden und hat eine Mordserie. Die Polizei findet kopflose Leichen, aber ist ratlos. Die Zeiten werden schlechter, dem Präsidenten verwehrt die Verfassung eine dritte Amtszeit, doch den kümmert das nicht. Die Geheimpolizei soll seine neue Amtszeit durchsetzen und der oberste Richter, der dem Plan im Wege steht, wird umgebracht.

Sein Sohn York hat das beobachtet. Erst steht er unter Hausarrest, doch dann kann er fliehen. Dabei trifft er Tess, eine dreizehnjährige, ebenfalls auf der Flucht. Sie stammt aus dem Kinderheim und Kinderheime ähneln in Morland Gefängnisse mit drakonischen Prügelstrafen. Auf der Flucht ist auch Hakon, der bei einem Zirkus aufwächst und tatsächlich Gedanken lesen kann.

Derweil untersucht Inspektor Lennart die Mordserie und wird befördert. Ins Innenministerium. Leider ist Lennart ein ehrlicher Beamter, er will die Intrigen der Geheimpolizei nicht mittragen und bald ist auch er auf der Flucht.

Und die Magie scheint wieder zu erwachen ...

Peter Schwind hat einen spannenden Jugend-Fantasy Krimi geschrieben. Mit sauber gezeichneten Figuren, einem Umfeld, das am ehesten der Zeit um 1900 entspricht.

1900 wird als Hintergrund in der Fantasy immer beliebter. Schwinds Buch ist sicher empfehlenswert, doch an das vergleichbare „Nocturna“ von Jenny Mai Nuyen kommt es nicht heran.

Morland, Jugendbuch, Peter Schwindt, Ravensburger, Januar 2009
ISBN-13: 978-3-473-35302-6, gebunden, 397 Seiten, Euro 16,95

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